Gitarrenbaumeister

Stefan Roessler



Von den Großen lernen

Meine ersten Lehrmeister im Gitarrenbau waren die Gitarrenbaumeister Dieter Hense und Josip Krog: zwei Große ihres Fachs… und exzellente Lehrer noch dazu. Meine ersten sechs Gitarren baute ich in der Werkstatt von Dieter Hense in wirklich reiner Handarbeit: ohne jede Maschine – wirklich alles von Hand. Eine Knochenarbeit für mich, ungeübt und unerfahren, vielleicht auch manchmal ungeduldig. Und doch legte ich damals den Grundstein für ein erstklassiges Handwerk, denn das ist der Gitarrenbau nun einmal: ein Handwerk.


Die Hölzer. Gutes, ja bestes Gitarrenholz ist wie ein Wein der Spitzenklasse. So wie eine erstklassige Traube durch Reifen mehr und mehr gewinnt,
so muss auch mein Gitarrenholz „reifen“.
Mehr als 10 Jahre vor Baubeginn einer meiner Meistergitarren achte ich schon beim Einkauf der Tonhölzer auf extrem klangfördernde Beschaffenheit und Schwingungsfähigkeit, denn diese sind die Grundlage meines Schaffens. Für meine Spitzenmodelle gilt mein Augenmerk der höchsten Brillanz des Klanges, für jedes Modell aber muss es das Beste vom Besten sein.



Von der Pike auf gelernt zu haben und der Umgang mit Holz, einem der schönsten Rohstoffe, den die Natur hervorbringt, lässt mich meinen Beruf bis heute lieben. Durch präzise Handarbeit, durch das Erleben des jeweiligen Holzes in all seinen Feinheiten und Individualitäten, in Abstimmung mit den Musikern und ihrer Meisterschaft Musik hervorzubringen, kann eine Gitarre der absoluten Spitzenklasse entstehen. Eine jede einzigartig, eine jede meisterlich!



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